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Selbstgefährdung
Auch selbstgefährdendes Verhalten kann das Kindeswohl beeinträchtigen. Es ist jedoch Teil des Erwachsenenwerdens Grenzen auszutesten und sich selbst zu erproben.

Kinder und Jugendliche verhalten sich gerne risikohaft, sie veranstalten mitunter gefährliche Mutproben, verhalten sich riskant im Straßenverkehr oder steigen zu fahruntüchtigen Fahrern ins Auto oder auf den Motorroller. Und auch im Rahmen der erst sexuellen Erfahrungen kann es zu unbedachtem Verhalten und gefährlichen Experimenten kommen (ungeschützter Verkehr, Versenden von Nacktfotos, Umgang mit sog. Loverboys / Prositution). Manchmal richtet sich das Verhalten gegen die eigene Gesundheit (Magersucht, Bulimie, Selbstverletzungen - z. B. Ritzen). Und nicht zuletzt das Ausprobieren legaler und illegaler Substanzen (Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente) kann eine Selbstgefährdung darstellen. Dabei kann es wie beim übermäßigen Medienkonsum (Computer, Internet, Spiel, Handy) zur Entwicklung von Süchten kommen.

Kinder und Jugendliche müssen ihren eigenen Weg finden. Gefährliche Grenzüberschreitungen zu erkennen und erforderlichenfalls erzieherisch einzugreifen oder auch Hilfe zu holen ist in erster Linie Aufgabe der Eltern. Auch hier greifen die gesetzlichen Mechanismen, wenn Eltern dieser Aufgabe nicht nachkommen können oder wollen.

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Psychologische Beratungsstelle für Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen|Interventionsstelle für Kinder
Kosten: nein, Schwerpunkte: Sexualentwicklung, Psychische Gesundheit, Selbstgefährdung, Eltern-Kind-Beziehung, Trennung / Scheidung|Schwerpunkte: Psychische Gesundheit, Eltern-Kind-Beziehung, Trennung / Scheidung, Wirtschaftliche Situation; Kosten: nein
69151 Neckargemünd|69123 Heidelberg
Deutschland|Deutschland
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