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Alle Bürgerinnen und Bürger
Es ist die Aufgabe der staatlichen Gemeinschaft – soweit erforderlich – Eltern bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsrechts und ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen, damit sie im Einzelfall
 
  • dieser Verantwortung besser gerecht werden können,
  • Risiken für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen frühzeitig erkannt werden und
  • eine Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen vermieden oder, falls dies im Einzelfall nicht mehr möglich ist, eine weitere Gefährdung oder Schädigung abgewendet werden kann (§ 4 Abs. 3 KKG).
Kinderschutz geht jeden an. Auch wenn es keine allgemeine Verpflichtung zum Kinderschutz gibt, ist es doch gewünscht, dass ALLE Bürgerinnen und Bürger erforderlichenfalls Gefährdungen wahrnehmen, warnen und handeln.

Eine besondere Rolle nehmen Personen ein, die mit jungen Menschen ehrenamtlich arbeiten. In Sportvereinen, bei Veranstaltungen, in Jugendorganisationen verbringen jungen Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit. Ehrenamtliche sind es, die Gefährdungen innerhalb der Vereine wahrnehmen können, oder denen sich die jungen Menschen anvertrauen.

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