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Körperliche Gewalt vermeiden
Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.

Eine körperliche Misshandlung liegt nach dem Gesetz vor, wenn es einen nicht zufälligen, eindeutigen Vorfall gibt, bei dem ein Kind von einem im Haushalt lebenden Erwachsenen verletzt worden ist. Werden Kinder von anderen, z. B. Mitschülern oder anderen Erwachsenen, verletzt, so ist es Aufgabe der Eltern ihre Kinder zu schützen und, falls notwendig, Hilfe zu holen.

Zur körperlichen Misshandlung gehören:
  • Schläge,
  • Stöße,
  • Schütteln,
  • Stiche,
  • Verbrennungen,
  • Verbrühungen und weitere Gewaltausübungen.
Äußerst schwerwiegende Folgen hat das „Schütteln“ von Babys und Kleinkindern. Schätzungen ergaben, dass in Deutschland jährlich 100 bis 200 Säuglinge daran sterben.

Eltern in Schwierigkeiten haben Anspruch auf Hilfen. In Beratungsstellen oder bei Ihrem Jugendamt können Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

Jetzt Hilfen in Ihrer Nähe anzeigen.

Hinweis: Die Inhalte auf dieser Webseite werden sorgfältig und mit wissenschaftlicher Unterstützung erstellt. Dennoch garantieren wir nicht die Vollständigkeit und Korrektheit aller Informationen. Wir empfehlen daher, sich im Falle von Beratungsbedarf stets an eine zuständige Stelle zu wenden.